Für StudentInnen

Warum muss ich diese H- und P-Sätze immer wieder aufschreiben?

Eine Plädoyer für den Arbeitsschutz

Im Leben eines_er ChemikerIn dreht sich alles um Chemikalien – wer hätte das gedacht. Dabei wird im Europäischen Gesetz das Wort „Lebenszyklus“ einer Chemikalie großgeschrieben. Das beginnt bei unserer Fakultät mit dem Einkauf von Chemikalien und den dafür erforderlichen Endverbleibserklärung bis hin zur fachgerechten Entsorgung und Kennzeichnung dieser Stoffe. Da mit dem Großteil unserer Chemikalien Gefahrenpotentiale einhergehen, ist der geschulte Umgang mit diesen unabdingbar. Ein_e gute_r ChemikerIn ist diese_r, der_die weiß, sie einzusetzen und viel mehr um ihre Gefahrenpotentiale weiß. Deshalb ist das Aufschreiben von H- und P-Sätzen keine reine Beschäftigungstherapie. Es ist einfach wichtig! Eure AssistentInnen sind nach wie vor verantwortlich für euch und die Kontrolle eurer Reaktion, aber auch die BetreuerInnen können nicht über all sein. Deshalb macht euch vorher schlau und fragt lieber einmal mehr nach, als zu wenig. Es geht uns vor allem um EUREN Schutz!

Damit einher geht auch das Tragen der persönlichen Schutzausrüstung. Lieber „uncool“ Aussehen im Labor, als mit einer Augenklappe für den Rest des Lebens rumlaufen – oder?

Schutzausrüstung, wie Kittel und Brillen bekommt ihr beim FSR zu studentischen Preisen. Verbandsmaterial und Schutzhandschuhe werden euch in den Praktika zur Verfügung gestellt. Und wenn alle Stricke reißen, dann kommt ihr mal bei mir vorbei.

Wenn ihr Fragen zum Thema Arbeitsschutz habt, wendet euch vertrauensvoll an eure PraktikumsleiterInnen, AssistentInnen oder mich.

letzte Änderung: 28.05.2019